• Sarah Neuwirth

Brücken aus der Depression

Depressionen als Ausdruck eines tiefen Kampfes gegen sich selbst.

Gegen die eigenen Gefühle, das eigene Wahrnehmen.


Dahinter kann Mannigfaltiges stehen. Doch zuoberst liegt für mein Gefühl die Ohnmacht.

Es nicht ändern können.

Darin gefangen sein.

Handlungs-unfähig sein.

Wer Depressionen oder einfach diese depressive Energie kennt, der kennt dieses lähmende Gefühl nichts tun zu können. In sich gefangen.


Was ist mein Weg da raus?

IN solchen Phasen.


Das Schweigen ganz bewusst brechen. Als ersten Schritt. Um sich da mal rauszuholen. Einfach mit jemandem sprechen, vielleicht auch gar nicht über das was in einem wie ein stiller Orkan tobt. Sondern einfach, um aus der inneren wie äußeren Taubheit zu kommen. Oder alleine und LAUT sprechen. In Bewegung kommen. Mit der Stimme, dem Körper, auch wenn einem gar nicht danach ist. Dieses Muster bewusst durchbrechen.


Die Schwerter sich selbst gegenüber. Die im Stillen und Verdeckten gegen sich selbst erhoben sind, niederlegen. Bewusst. Oft sind sie kaum sichtbar, verborgen oder werden nicht als solche wahrgenommen.


Dann auch. Mitlaufend. Ponos sprechen. Zu diesem stillen Kampf in sich, zur Ohnmacht. So wie ich das Pono verstehe, in die Verantwortung gehen für das eigene Fühlen im Annehmen. Dadurch den Friede, den Dank für das was ist und war, die Liebe zu sehen. Um es sich wandeln zu lassen, es zu wandeln. Damit es weicher und wieder zugänglich wird.


Und dann, weiter sich ins FÜHLEN begeben. Die ersten Schritte wiederholend, bis es Stück für Stück mehr möglich wird. Also bewusst die Schleusen aufgehen lassen. Sanft.


Um wahrzunehmen.

WAS IST DAHINTER?


Dahinter dann vielleicht ein ganzes Potpourri an Themen, an Gefühlen.

Angst, Schuld, Scham, was es dann auch ist individuell. Vielleicht auch alte, unverarbeitete Geschichten, Erlebnisse, die weh tun. Sich dann weiter aber nicht in ihnen verlieren, sondern im Fühlen bleiben. Das ist Übung auch. Und ein immer wieder sich bewusst innerlich auch aufrichten. Weil diese Depressionsenergien einen ganz eigenen Magnetismus auch haben können.

Und sich dem Fühlen dann hingeben, bewusst. Ins Pono auch damit gehen, mit dem was dann da ist. Ins Heilen über, ES einfach Fühlen.

Ich habe damit immer wieder zu tun. Es ist so.

Und ich möchte euch gerne diese paar Ansätze mitgeben. Ein paar Brücken, die dir vielleicht helfen können. Wo auch immer du stehst, vielleicht kannst du es einbetten. Für dich anpassen. Auch als Reminder, weil in solchen Momenten oftmals alles wie weggeblasen scheint. An inneren Werkzeugen, an Umgang damit. Ja.


Ohne Anspruch auf ein Allgmeinrezept oder den Ersatz einer psychotherapeutischen, psychologischen Behandlung hierbei. Einfach Brücken und Möglichkeiten eines erweiterten Umganges.


Für dich.

Von Herzen

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