• Sarah Neuwirth

Symbiose


Schaut mal. Eine Buche und eine Eiche, die ein Stamm geworden sind. So so schön, so kraftvoll. "Jeder Baum steht für sich alleine und wächst nicht im Schatten des anderen.", sinngemäß ein Zitat von Kalil Gibran (oder?).

Ja, klar. Und dann gibt es noch so viel mehr in der Natur. So viele Abwandlungen, Sonderformen, usw. Ein Baum ist ein Baum und fragt niemanden ob das jetzt ok ist so zu wachsen oder auch zu verwachsen. Hm.Eigenständig und für sich stehen können ist so so wichtig. Es ist echt wichtig. Lernen ganz für sich zu sein. Sich selber zu spüren, hinterfragen und auch sich selber aufstellen können, wenn man mal gefallen ist. Über kurz oder lang muss man aus gewissen Tälern den Weg einfach selbst wieder finden. Da kann dann NIEMAND mehr helfen. Egal, wie toll das Gegenüber ist und wie toll die Impulse sind.Gut. Das ist das eine. "Die Buche wächst nicht im Schatten der Eiche." Dann aber auch... Die Symbiose, das Potential zu ver-wachsen. Das auch immer wieder passiert. Weil Leben nicht eine eindimensionale Sache ist. Die Buche und die Eiche die sich einen Stamm teilen. Diese Symbiosen, auch ganz im Alltag, passieren wenn man einfach als Mensch und Erdenwesen so lebt. Verbindungen, Lehrerinnen, WeggefährtInnen, usw. die einen berühren. Ob gut oder schlecht.Und dann frage ich mich immer wieder. Wo richte ich mich zu viel nach jemand anderem aus? Wo darf ich aber auch einfach annehmen? Was lass ich einfach hinter mir und an mir vorbeiziehen und bleibe somit klar auf meinem Platz stehen? Wo verlasse ich für etwas oder jemanden meinen Platz und warum?Und dann meine Conclusio. Egal, wo ich bin und wo ich mit wem verwachsen oder nicht verwachsen bin. Ich bin immer noch der Stamm in sich. Der Baum in sich. Und gleichzeitig in Verbundenheit, aber auch alleine in mir. Das fühle ich gerade so sehr. Und es bahnt sich etwas in mir damit an.Ja und dann kann ich mich respektieren. Meine Fehler, mein Handeln, Sprechen, nicht sprechen. Und die Verbindungen. Die anderen Menschen, die auch einfach nur ihren Platz leben. Und in sich der Stamm, der Baum sind. Manche auch recht parasitär, aber was solls. Diese Verbindungen die sich lösen, aufbauen, verändern. Meine Symbiosen erkennen. Manchmal SIND sie einfach auch und das ist ok, aber sie erkennen und sehen. Und dann kann ich ja schauen. Möchte ich das so? Was ist da in mir? Und ich wachse weiter. So wie auch du und du und du. Respektieren wir es doch einfach.In Liebe und Respekt für alle Menschen, Wesen, die Natur an sich und die Schöpfung die sich lebt.Aho

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